Es fällt mir immer schwerer,
der Blick für das Wesentliche,
ein weiterer Schritt nach vorne,
oder ein kleines Lächeln,
wo doch eigentlich keine Freude mehr ist,
welch ein Irrglaube von mir,
nichts mehr verlieren zu können,
doch ist es weg,
meine Zukunft,
meine Pläne,
das Wissen um deine Liebe,
wird nun unsagbar von mir vermisst ...

Intensiver wollte ich alles erfahren,
wenn auch ohne dich,
aber mein Selbstversuch,
entpuppte sich als schlechter Scherz,
ich redete mir ein,
es wird schon gehen,
aber ich schlug hart auf,
taumelnd,
schreiend,
und rasend vor Schmerz ...

Tief sitzen die Zweifel,
und Misstrauen reicht mir die Hand,
wo einst mein Herz das Sagen hatte,
regiert nun eisern der Verstand,
zu tief waren die Wunden,
zu schwer war ich verletzt,
und jenes bisschen Leben,
das noch in mir ist,
wird wohl behütet,
warten,
warten,
warten,
um dann zu empfangen,
und erneut zu geben ...


Copyright: Achim Tober

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