Junge,
laß das Träumen sein,
ich höre es fast jeden Tag,
Erwachsene sind wie Lehrer,
predigen immer ein und dasselbe Latein ...
Junge,
laß das Träumen sein,
höre ich immer wieder,
fremde Orte, verbotene Lieder,
dabei ist es so schön,
auf diese Art völlig frei zu sein ...
Wenn
der Tag zu Ende geht,
dann klaue ich Dir den Regenbogen,
wenn es Nacht wird,
schlafen wir unter dem Himmelszelt,
das alles sehe ich vor mir,
in meinen Träumen von einer besseren Welt ...
Gestreßte
Menschen,
finstere Blicke,
kündigen von einem ernsten Leben,
niemals ein Ziel vor Augen,
ein ständiges Arbeiten und Geben,
falsche Propheten kommen und gehen,
viele halten sie für auserwählt,
ich glaube lieber an meine Träume,
es ist das Einzige,
was wirklich zählt ...
Wenn
der Tag zu Ende geht,
dann pusten wir der Sonne die Lichter aus,
tun einfach das,
was uns gefällt,
in unseren Träumen von einer besseren Welt ...
Schließe
hinter Dir die Tür,
und wünsche sie herbei,
laß Dich fallen,
laß Dich treiben,
am Ende der Welt ist noch ein Zimmer frei ...
Copyright: Achim Tober
Mein 1. Gedicht
- geschrieben im Mai 1984