Loslassen
Ich
lasse los,
hier und jetzt,
nichts mehr zu verlieren,
bin eh’ allein,
und so gehe ich,
Schritt für Schritt,
in die große Leere eines neuen Tages hinein ...
Erhoffe
dort nichts zu finden,
außer meinen Schmerz über Dich,
und über das was war,
habe schon lange genug gezögert,
aber nun werde ich mich ihm stellen,
mit ungetrübten Blick,
alles ist ganz klar ...
Will
stark sein in diesem Moment,
aber Gott weiß,
mir sind die Knie so weich,
und mein Herz unendlich schwer,
taste mich weiter voran,
denn ein zurück,
ein zurück gibt es nun nicht mehr ...
Ich
lasse los,
öffne mein Hand,
öffne mein Herz,
ich lasse einfach los ...
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Achim Tober